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Video Analyse mit Motion Pro!

Hier haben Sie die Möglichkeit Ihren Schwung mit dem Lehrer im Detail zu überprüfen. Sehr effektiv und hilfreich bei Korrekturen. Unsere Schüler bestätigen einen schnelleren Lernprozess

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Schwungebene (outside in, inside out oder straight)
Zeitliche Darstellung des Golfschwungs
Schlagflächenverkantung im Treffmoment

Die Entdeckung der Langsamkeit von Mike McFadden

1. Die erste Regel ist gleichsam der kategorische Imperativ des Golfspiels. Verhalte dich wie auf der Autobahn: Lass dich auf keinen Fall überholen - egal wie langsam du bist oder wie schnell die Nachfolger.

2. Golfbälle sind teuer: Suchet und ihr werdet finden.

3. Bleibe optimistisch: Schlage deshalb keine provisorischen Bälle. Das wäre ein Zeichen von negativem Denken und das erbärmliche Eingeständnis einer Niederlage. Sollte doch einmal ein Ball verloren gehen, verstoße keinesfalls gegen den kategorischen Imperativ.

4. Regeln sind wichtig: Alle Regelfragen sollten vor Ort gründlich diskutiert werden.

5. Bleibe am Loch stehen und gehe gedanklich nochmals jeden deiner Schläge und die der Mitspieler durch. Zweifelsfälle sollten mit den Mitspielern besprochen werden.

6. Der Stand sämtlicher Wetten sollte noch auf dem Grün verkündet werden. Lass dich bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe nicht unter Zeitdruck setzen.

7. Amateure putten in der Regel übereilt, weil sie das Grün nur von zwei Seiten lesen. Du wirst diesen Fehler nicht machen und die Linie von allen Seiten betrachten. Wenn du unsicher bist, beginnst du sicherheitshalber noch einmal von vorne.

8. Golf ist ein Spiel, bei dem es auf Zentimeter ankommt. Man kann sich keinesfalls auf Platzmarkierungen verlassen. Ergo läufst du am besten jeden Schlag ab. Dabei solltest du deinen Schritt keinesfalls beschleunigen, weil sonst die Schrittlänge nicht mehr stimmt.

9. Wir alle benötigen Hilfe auf dem Platz: Versäume daher nie, deinem Partner eine Unterrichtsstunde auf dem Platz zu geben.

10. Bei Stableford-Turnieren solltest du keinesfalls den Ball aufheben. Durch Trainingsschläge erhöhst du nämlich deine Chance auf Punkte am nächsten Loch.

11. Spiele in Trainingsrunden immer von den hinteren Abschlägen: da wo auch Bernhard Langer und Tiger Woods aufteen.

12. Die richtige Ernährung ist beim Golf die halbe Miete: Du solltest deshalb immer am zehnten Loch zu Mittag essen. Aber nicht vergessen: Halte dich an den kategorischen Imperativ!

13. Mache viele Probeschwünge und schwinge niemals, bevor Du nicht absolut sicher bist, dass der folgende Schlag eine Granate wird.

14. Nutze immer deinen Mulligan. Du kannst auch mehrere nehmen. Aber verlasse nie den Abschlag, bevor du mit deinem Drive nicht 100-prozentig zufrieden bist. Wichtig ist auch, dass du wirklich den Driver benutzt. Mit Fairway-Hölzern oder gar mit Eisen schlagen nur Memmen ab.

15. Die Fitness ist beim Golf spielentscheidend: Trainiere daher deine Grundlagenausdauer, indem du deine Tasche am Grün immer auf die dem nächsten Abschlag abgewandte Seite stellst.

16. Equipment ist teuer: Um zu vermeiden, dass du Schläger verlierst, solltest du immer nur einen Knüppel aus dem Bag nehmen. Wenn Du einen Pitch zum Grün machst, gehe danach zurück zur Tasche und hole den Putter. Wenn du doch einmal einen Schläger verlierst, gehe zurück und suche ihn, aber beachte dabei Regel Nummer 1.

17. Spiele niemals außerhalb der Reihenfolge. Messe immer wessen Ball am weitesten von der Fahne entfernt liegt. Vielleicht erzielst du dadurch einen Vorteil!?

18. Konzentration ist alles: Wenn die Konzentration verloren zu gehen droht, versuche es mit Angeln. Der Zubehör-Markt bietet dazu Ball-Angeln in allen Preislagen. Schon nach 50 bis 60 Bällen macht sich so ein praktisches Gerät bezahlt. Der Zugewinn an Ruhe ist ohnehin unbezahlbar. Dass der kategorische Imperativ beim Angeln nicht außer Kraft gesetzt wird, benötigt keine besondere Erwähnung.

19. Verfolge Deinen Ball bis zum Schluss, wenn er schnurgerade auf die Bahn fliegt. Verharre dabei so lange in der Endposition bis der Ball sich nicht mehr bewegt. Fliegt der Ball ins Rough, wendest du dich verärgert ab, um deinen Missmut auszudrücken. Irgendjemand aus deinem Flight wird den Ball schon finden. Wozu hat man schließlich Mitspieler?

20. Wenn Du einen Putt nicht lochst, übe ihn anschließend so lange, bis du ihn sicher lochst.

21. Golf ist nicht alles: Nimm Dir Zeit und genieße die Landschaft zwischen den Schlägen und zwischen den Löchern.

Etikette - das Wichtigste im Überblick

Bewegen Sie sich nicht, sprechen oder stehen Sie nicht seitlich oder hinter einem Spieler, der einen Schlag ausführt!

Rufen Sie stets laut "Fore", wenn Ihr Ball versehentlich in die Richtung eines anderen Spielers fliegt! Spielen Sie nicht, bevor die Gruppe vor Ihnen außer Reichweite ist!

Achten Sie auf den Spielverlauf, damit Sie nicht erst darauf aufmerksam gemacht werden müssen, dass Sie mit dem Schlag an der Reihe sind! Stellen Sie Ihren Trolley / Ihr Golfbag vor Betreten des Grüns stets in Richtung des nächsten Abschlags ab!

Notieren und gleichen Sie Ihre Ergebnisse nicht bereits auf oder am Grün, sondern erst am nächsten Abschlag ab!

Machen Sie Ihre Probeschwünge grundsätzlich nicht auf dem Abschlag, sondern am Rand des Abschlags!

Legen Sie herausgeschlagene Grasnarben ("Divots") stets zurück und treten Sie diese ordentlich fest!

Entfernen Sie stets Ihre Balleinschlaglöcher auf dem Grün ("Pitchmarken")!

Treten Sie nicht auf die Puttlinie eines anderen Spielers - achten Sie hierauf besonders beim Markieren Ihres Balles!

Werfen Sie auf dem Grün den Flaggenstock nicht einfach auf den Boden, sondern legen Sie ihn vorsichtig hin!

Vergessen Sie nicht, Ihre Fußspuren im Bunker zu harken!

Betreten Sie einen Bunker immer von der flachen Seite und nicht von der Hangseite!

Laufen Sie mit Ihrem Trolley nicht zwischen Grün-Bunker und Grün hindurch!


Achtung zügiges Spiel !!!!

Beachten Sie die Devise: "Langsam am Ball, schnell zum Ball"!

Vermeiden Sie zu viele Probeschwünge, bevor Sie einen Schlag ausführen!

Überlegen Sie bereits beim Laufen zum nächsten Ball, welchen Schläger Sie nehmen werden!

Bereiten Sie sich schon auf Ihren Schlag vor und überlegen Sie, welchen Schläger Sie nehmen werden, noch während ein anderer Spieler an der Reihe ist!

Spielen Sie lieber einmal zuviel als einmal zu wenig einen "provisorischen Ball", wenn Sie nicht sicher sind, dass Sie Ihren Ball finden werden!

Lassen Sie Ihren Trolley nicht weit entfernt vom zu schlagenden Ball stehen, damit Sie nicht hin- und herlaufen müssen!

Schauen Sie dem Schlag Ihres Mitspielers zu, damit Sie mithelfen können, seinen Ball schneller zu finden!

Helfen Sie Ihrem Mitspieler stets beim Suchen seines Balles (max. Suchzeit 5 Minuten)!

Lassen Sie frühzeitig durchspielen!

Heben Sie den Ball auf, sobald Sie keinen Stablefordpunkt mehr auf diesem Loch erzielen können, also drei Schläge über Ihrer Spielvorgabe liegen (außer beim Zählspiel).

Stellen Sie die Golftasche am Grün auf der "richtigen Seite" ab!

Schreiben Sie die Schlagzahlen erst am nächsten Abschlag auf!

Gehen Sie zügig vom gerade gespielten Loch zum nächsten Abschlag und unterhalten Sie sich nicht noch auf dem Grün!

Lassen Sie sich nicht hetzen, aber bedenken Sie: Alle haben mehr vom Spiel, wenn der Spielfluss gewahrt bleibt und ohne unangemessene Verzögerung gespielt wird (Regel 6-7)

Golf Guide für Einsteiger

Kleines
Golf-ABC

Abschlag- der erste Schlag an jedem Loch bzw. die Stelle, von der Sie den ersten Schlag der Spielbahn führen.

Ass - auch Hole-in-one genannt. Der Ball wird mit einem Schlag direkt vom Abschlag aus eingelocht.

Bag - so heißt die Tasche, in der Sie Ihre Schläger aufbewahren und transportieren.

Birdie - ein Birdie gelingt Ihnen, wenn Sie einen Schlag unter Par spielen, also beispielsweise ein Par-4-Loch in nur drei Schlägen spielen.

Bogey - Sie spielen einen Schlag über Par.

Bunker - künstliches Hindernis / eine mit Sand gefüllte Vertiefung im Boden.

Caddie - früher der Träger der Golftasche, der dem Spieler folgte. Wer heute seine Tasche nicht schultern möchte, zieht sie auf einem Caddie-Cart oder Trolley hinter sich her.

Chip - ein kurzer Annäherungsschlag mit niedriger Flugbahn und beträchtlichem Lauf auf dem Grün.

Drive - der erste Schlag auf der Spielbahn.

Driving Range - die Übungswiese, auf der mit speziellen Range-Bällen trainiert wird.

Eisen - bestimmter Schlägertyp. Ursprünglich waren die Schlägerköpfe ausschließlich aus Metall - heute findet man auch Eisen aus beispielsweise Titan.

Eagle - ein mit zwei Schlägen unter Par gespieltes Loch.

Etikette - allgemeine Verhaltensregeln für Golfer. Oft haben Clubs noch eine spezifische Etikette, an die sich auch Gastspieler halten sollten.

Fairway - die kurz gemähte Spielbahn zwischen Abschlag und Grün.

Flight - umgangssprachliche Bezeichnung für die Spielgruppe. Golf spielt man in der Regel mit mehreren, z.B. in einem 4er Flight.

Fore - mit dem Ruf "Fore!!" warnen Sie Spieler bei Gefahr vor Ihrem abgeschlagenen Ball. Ansonsten ist lautes Rufen und das Ansprechen der anderen Spieler, wenn diese gerade abschlagen wollen, verpönt.

Grün/Green - die kurzgemähte Fläche rund um das Loch.

Greenfee - diese Gebühr zahlen Gastspieler, wenn sie eine Runde auf einem fremden Golfplatz spielen wollen.

Handicap - diese Vorgabe spiegelt die ungefähre Spielstärke eines Golfers wider. Je niedriger die Zahl des Handicaps, um so besser der Spieler.

Holz - Golfschläger für weite Schläge, früher aus Holz gefertigt. Sie sind wie auch die Eisen mit Zahlen versehen, z.B. Holz 1. Je niedriger die Zahlenangabe, desto weiter fliegt der Ball.

Loch - das im Durchmesser 10,8 Zentimeter große Ziel auf dem Grün einer Spielbahn. Auch die Spielbahn vom Abschlag bis einschließlich Grün wird so bezeichnet.

Par - in "Par" wird die Länge einer Spielbahn gemessen. Für ein Par-4-Loch sollten zum Beispiel höchstens vier Schläge benötigt werden.

Pitchmark(e) - das durch den Ball verursachte Einschlagloch auf dem Grün.

Platzerlaubnis - auch Platzreife genannt. Sie wird nach einer theoretischen und einer praktischen Prüfung verliehen.

Pro - von "Professional" abgeleitete Bezeichnung für den Golflehrer.

Putt - dieser letzte Schlag vor dem Einlochen wird mit einem speziellen Schläger, dem Putter, ausgeführt.

Rough - ungemähte Wiese außerhalb der gemähten Spielbahn. Ein wahres "Bermuda-Dreieck" für fehlgeschlagene Bälle!

Score - Anzahl der Schläge.

Tee - der kleine Kunststoff- oder Holzstift, auf welchen der Ball auf dem Abschlagplatz aufgesetzt wird.

Zählkarte - auch Scorecard, hier werden die Ergebnisse eines jeden Spielers notiert.

Golf im "Blut" . Wie finde ich den richtigen Trainer ? von Rainer Mund

Es ist so weit. Auch bei Ihnen hat das Erlebnis eines Ballkontaktes ausgereicht, um Ihre Vorbehalte gegen den "Altherrensport“ Golf in nichts aufzulösen. Aber bei wem und wo können Sie Golf am besten lernen? Ich rate Ihnen:
Gehen Sie zu einem PGA Professional. Wer diesen Titel trägt, genoss eine mehrjährige Ausbildung. Insbesondere in Deutschland sind die Abschlussprüfungen mittlerweile so anspruchsvoll, dass mancher Fachmann sie mit dem Niveau des Schweizer Skilehrers vergleicht. Der Golfprofessional hat den Golfsport im Blut und spielt selber auf hohem Niveau.
Ähnlich wie bei den Ärzten sind die zuletzt Ausgebildeten auf dem neuesten Stand. Neben der hervorragenden Ausbildung qualifiziert der Deutsche Golf Verband im Rahmen eines vierstufigen Lizenzsystems (C-, B-, A-Lizenz und Diplomtrainer) sowohl Amateure als auch Professionals für das Training mit Kindern und Jugendlichen.
Und hier noch einige Tipps:
Lassen Sie sich von etablierten Golfern aus Ihrer Umgebung beraten: Erfahrene Golfspieler kennen in der Regel die guten „Pros“ in der Umgebung und können Sie beraten, wer zu Ihnen passt. Zu Beginn kann ein Trainer gar nicht gut genug sein: Wenn Sie mit dem Golfsport beginnen, erlernen Sie Grundlagen, die Sie ein Leben lang beibehalten werden. Das kann man gut mit dem Schreibmaschineschreiben vergleichen.
Würden Sie sich dem Golfsport autodidaktisch nähern, käme das dem Versuch nahe, die Tasten mit zwei chinesischen Stäbchen zu bedienen.
Ein PGA-Pro kann Sie, je nach Qualifikation, auf ein Zwei- bis Zehn- Finger-System heben.
Ihre Leistungsperspektive – und damit auch Ihr Handicap – wird also maßgeblich von der Güte des Trainers bestimmt. Machen Sie zum Einstieg intensive Golfwochen mit „Ihrem“ Professional: Da der Golfsport mit komplexen Bewegungen und Regeln Sie ganz fordert, sollten Sie zu Beginn über Intensiv-Wochen nachdenken.
Allerdings sollten sie unbedingt den Professional kennen, bei dem Sie den Einstieg wagen. Insofern muss man davon abraten, ein Sonderangebot zum Einstieg zu wählen. Investieren Sie in die erste Woche Golf mit dem Trainer Ihrer Wahl. Sie werden das Geld, das Sie dem Top-Trainer geben, später doppelt und dreifach einsparen. Achten Sie auf die Ziele: Gibt der Pro Prognosen ab und setzt konkrete Ziele? Werden nach einigen Trainerstunden diese Ziele hinterfragt und gegebenenfalls angepasst?
Findet also ein regelmäßiger Ist- Soll-Vergleich statt? Arbeitet Ihr Pro mit Video?
Selbst die besten Professionals geben zu, dass sie wesentliche Detailinformationen aus dem Schwung nur mit Hilfe einer Videoanalyse feststellen können.
Bestehen Sie beim Training auf den „Neutralschwung“: Der Golfschwung ist gewissermaßen, ähnlich wie die DNA, „entschlüsselt“. Das bedeutet, die günstigste Technik ist bekannt und wird im „Neutralschwung“ zusammengefasst.
Das bestätigt sich weltweit in allen Trainingslagern und ist nicht zuletzt auch in der Bewegung von Tiger Woods abzulesen
.

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